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Avatar von Karl-Hermann
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"Wenn ein Oberbürgermeister sich im 24. Amtsjahr befindet, ist die gedankliche Distanz zur Monarchie vielleicht nicht mehr ganz so groß." Wow. Tolle und geistreichen Schlussfolgerungen und ein großer Respekt vor der journalistischen Wahrheit. Super sachlicher Beitrag, sehe gute Einordnungen zu den städtischen Akteur*innen. Dennoch ist die Reputation der Intendantin hoch. Sollen deshalb bedingungslose, unkritische Verneigungen vor "Amt und Würden" dominieren? Ich denke Nein! Wer hier am längeren, mächtigen Hebel sitzt ist gesetzt. Fr. Stolz lässt sich von einer prominenten Anwaltskanzlei vertreten.

Gute Führung zeichnet sich

1.durch einen kooperativen Stil aus und

2. ist niemand als Führungskraft geboren.

Die Kluft zwischen Vorgesetzten und Führungskraft wird meiner Wahrnehmen nach zunehmend größer. In der Industrie, aber auch im Kulturbetrieb. Aber auch die Befindlichkeiten der Mitarbeitenden nehmen zu. Vor allem, wenn Komfortzonen aufgebrochen werden. Beide Seiten müssen aufeinander zugehen, sonst wird da nix konstruktives mehr draus. Eine professionelle Mediation kann nochmal helfen, denn der Druck ist jetzt massiv.

Dass es soweit gekommen ist, darf sich der Kulturreferent gerne auf die Fahne schreiben. Er trägt hier die m. E. Verantwortung in einem gut dotierten Amt, wo Nichtstun und aussitzen in einer solchen Situation untragbar ist! Auch hier sollten die Komfortzonen bei städtischen Verantwortlichen aufgebrochen werden, oder nicht, HR. Oberbürgermeister?

Avatar von UteSchlicht

Auch ich kann - aus der Distanz - nicht bewerten, was da am Theater "vor sich geht". Was mich allerdings heftig den Kopf schütteln lässt, ist die Aussage des OB: "Wir bewerten keine Einzelpersonen öffentlich." Aus meiner Erinnerung könnte ich mindestens drei Beispiele bzw. "Fälle" nennen, in denen OB, Stadträte oder Referenten Menschen öffentlich in einer Art und Weise "titulierten", die teils sogar ehrverletzend war. Es halte es für unmöglich, dass sich OB Jung nicht an diese Fälle erinnert... (Ich werde die Betroffenen hier aber auch nicht namentlich nennen.) Wer die "Geschichte(n)" in Fürth in den letzten Jahren eifrig mitverfolgt hat, weiß, wovon ich schreibe.

"Die Nähe zur Monarchie" wurde in der Amtsführung des Herrn Jung übrigens in der letzten Zeit immer deutlicher... gedanklich war sie m. E. schon beim ersten Amtsantritt vorhanden.

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