Diskussion über diese Post

Avatar von User
Avatar von UteSchlicht

Sehr gut beobachtet und beschrieben! Der profillosen Fürther CSU scheint es aber völlig egal zu sein, dass sie sich selbst demontiert ... Ist es ihr nicht bewusst, dass die Fürther Wähler, die bewusst CSU wählten, eine Opposition wünschten, nicht den "Kuschelkurs"? Hätten diese Wähler das "SPD-Weiter so" gewünscht, hätten sie die SPD gewählt.

Avatar von Karl-Hermann

Da kann ich mich bzgl. der Analyse, Fr. Schlicht nur noch anschließen. Alles wie gehabt, unser OB Dr. T. Jung schwimmt auf einer Fanwelle, die seit Jahrzehnten dermaßen fokussiert im Scheuklappenmodus kritiklos "unsern Domas" lemminggleich folgt. Jung hat im Wahlkampf alles richtig gemacht (Highlander-Prinzip). Trotz aller sehr berechtigten Kritik an, auch in Fürth jahrzehntelangen Versäumnissen (Wohnungsbau, Anbiederung an P&P = steigende Mieten, Taubenproblem ausgesessen, Parken zu billig ausgessen = mehr Autos, Klinikum und Pflegeheim Privatisierung - zu Lasten des Personals, schwache Nachhaltigkeitsumsetzungen, insbesondere zur Anpassung der Erdüberhitzung = "man kann ja im Stadtpark übernachten", verfehlte Schulpolitik und Fokussierung auf rein gymnasialer Unterstützung...) und Blenderei (z. B. Verkehrspolitik, Schneckentempo beim Modalsplit) muss ich eingeseteh, dass es auch schlimmere Bürgermeister gibt. Dem sich zwar konservativ, jedoch gesprächsbereit und zaghaft progressiv gebendem Max Ammon, hätte ich beinahe eine Chance gegeben, aber zum Glück kam dann noch das Söderselfi mit der Fleischwerbung, welches mich in die Realität zurück holte (bitte nicht weitersagen!).

Keine Posts

Sind Sie bereit für mehr?